Wurde in Vergangenheit schon öfters über eventuell schwer zugängliche Ausstellungen geredet, und hab ich es trotzdem bis jetzt noch nicht so erlebt, dann ist es hier definitiv das erste Mal.
Beim Betreten der Claudia Groeflin Galerie wurden wir von einem jungen Herrn darauf hingewiesen, dass es oben und unten einen Ausstellung gebe. Die Nachfrage ergab, dass sie thematisch zusammengehören und es sich also um die Ausstellung von Fabian Chiquet “Pop is honest and so am i” handelt.
Im Erdgeschoss befanden sich also verschiedene Bilder an den Wänden, zusammengestellt oder geleimt. An mehr kann ich mich auch schon nicht mehr erinnern und das einzige Foto, dass ich gemacht habe ist mir auch abhanden gekommen. Einen Stock tiefer hingen noch mehr Bilder an den Wänden, es lief Musik und man konnte sich ein Video anschauen.
Ich gebe zu, ich hätte es ja versuchen können mich mehr auf die Ausstellung einzulassen, aber ich konnte und wollte es einfach nicht.
Auf dem Boden wurde mit Klebeband “We know what you want from us”, aber nicht mal da bin ich mir noch sicher. Erstens hab ich die erste Datei in der ich das aufgeschrieben habe aus Versehen gelöscht und zweitens war es auch nicht so einfach das zu entziffern.
Meine Begleiterin fand die Ausstellung an sich verständlicher als ich. Gut, dachte ich mir, dann probiere ich es halt auf meine altbewerte Methode der ausfürlichen Informationsbeschaffung. Aber auch das brachte mich diesmal nicht wesentlich weiter. Dort erfahre ich nur, dass sich Fabian Chiquet mit dem Thema der Selbstinszenierung in der Populärkultur auseinandersetzt und selbst dieser Thematik ausgesetzt ist aufgrund seiner eigenen Band “The Bianca Story”. Sein Schaffen wurde massgeblich, hört hört, von z.B. Lady Gaga beeinflusst. Auch das geht an mir vorbei. Bis vor etwa einer Woche wusste ich nicht mal, was diese Dame für Lieder singt.
Die Zeichnungen seien Interpretationen von Pop-Themen wie Bühne, Musik, Performance und Selbstdarstellung. “Sie halten den Ausdruck von Macht und Ruhm in einer bewussten Pop-Ästhetik fest.”
Es tut mir leid, aber ich konnte mit dieser Ausstellung nichts anfangen, aber versucht habe ich es auch nicht wirklich. Ich werde mich bessern, versprochen!

